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Pressebericht vom Frühstückstreffen für Frauen in der Stadthalle Detmold am 25.02.2017

Loslassen und sich selber finden

Foto vom Treffen am 25.02.2017 Wieder einmal stand ein abwechslungsreiches Programm auf dem Plan des Samstag Vormittags. Nach dem Frühstück konnte Ute Rink als Moderatorin ihren Zuhörerinnen ein musikalisches Rahmenprogramm und einen bewegenden Lebensbericht ankündigen. Eine sehr unterhaltsame Kolumne stimmte anschließend die Zuhörerinnen auf das Thema „Loslassen und sich selber finden“ ein.

Anhand einer kleinen Geschichte machte Birgit Fingerhut deutlich, dass es sinnvoll sein kann, im Leben etwas loszulassen. In Afrika werden Affen gefangen, indem man ihnen Leckerbissen in einer Flasche anbietet. Sie können mit ausgestreckter Hand in die Flasche greifen, kommen aber mit dem Futter nicht wieder durch den engen Flaschenhals heraus. Da sie nicht „loslassen“, werden sie auf diese Weise gefangen. Frauen denken oft zuerst daran, dass sie ihre Kinder loslassen müssen. Aber die Referentin zeigte noch viele Lebenssituationen auf, in denen das Loslassen eine Rolle spielt. Zum Beispiel, wenn Paare sich trennen, Lebensträume sich nicht erfüllen, oder schwere Krankheiten das Leben beeinträchtigen. Anhand der Lebensgeschichte der querschnittsgelähmten Joni Eareckson zeigte Birgit Fingerhut auf, dass trotz einer so massiven Einschränkung ein erfülltes Leben gelingen kann.

Joni Erikson musste nach einem tragischen Unfall alle ihre Träume begraben. Drei Jahre nach dem Unfall konnte sie eine Perspektive für ihr Leben entwickeln. Sie fand Kraft und Perspektive durch ihren Glauben und füllte die entstandene Leere mit der Tätigkeit als sehr erfolgreiche Schriftstellerin und Künstlerin aus. Was ist das wirklich Schwierige am Loslassen und was hat mir am Meisten geholfen. Darüber tauschten sich die Frauen in der Gesprächspause aus.

Zum Schluss machte die Referentin den Frauen Mut, das Loslassen mit kleinen Dingen zu üben und die entstandenen Freiräume positiv nach dem Motto „Alles hat seine Zeit“ zu nutzen. Wenn man selbst gut bei Gott verankert ist, gelingt das Loslassen leichter. Bei ihm finden wir die Quelle, Geborgenheit, Sicherheit und Zugehörigkeit. Geben Sie ihr Anliegen in Gottes Hand und sagen: Lieber Gott, mach was daraus. So kann man Verluste auch als Chance, Neubeginn und Horizonterweiterung erleben.




Pressebericht vom Frühstückstreffen für Frauen in der Stadthalle Detmold am 12.11.2016

Unterwegs mit leichtem Gepäck – vom Umgang mit Sorgen

Foto vom Treffen am 12.11.2016 Detmold. Das ökumenische Team vom Frühstückstreffen für Frauen konnte über 170 Frauen in der Stadthalle begrüßen. Nach einem reichhaltigen Frühstück führte Astrid Penner durch ein abwechslungsreiches Programm mit Musik vom Trio con Abbandono, einer humorvollen Karikatur von Wibke Klassen und einem Referat von Katja Bernhardt zum Thema: Unterwegs mit leichtem Gepäck- vom Umgang mit Sorgen.

Zum Einstieg stellte die Referentin die Frage: Wie sind Sie denn unterwegs. Mit leichtem, oder schweren Gepäck. Welche Art von Sorgen tragen Sie so mit sich herum. Neben dem negativ besetzten Ausdruck „Sorge“ bestehe durchaus auch die positive Vor- oder Fürsorge. Ein sorgenfreies Leben werde es realistischer Weise nicht geben.

Sehr anschaulich packte Frau Bernhardt einen Rucksack mit unterschiedlichen „Steinen“, die für unsere Befürchtungen, Sorgen, Ängste und Probleme stehen und zeigte dann sechs praktische Möglichkeiten auf, diesen Sorgenrucksack zu entrümpeln. Entlasten Sie sich von fremden Sorgen, die Sie nicht lösen können. Versuchen Sie negative Gedanken durch positive zu tauschen. Sie zitierte Martin Luther: Wir können nicht verhindern, dass die Sorgenvögel über unseren Köpfen kreisen, aber wir können verhindern, dass sie Nester darauf bauen. Versuchen Sie Wichtiges von weniger Wichtigem zu unterscheiden. Lassen Sie sich den Himmel von heute nicht durch die Sorgen von morgen verdunkeln. Lösen Sie sich von Altlasten und lernen Sie, alte Verletzungen zu vergeben und zu vergessen, so wie Gott uns auch seine Barmherzigkeit und Vergebung in der Bibel zugesagt hat. All Eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch. Anhand von einigen sehr persönlichen Erfahrungen zeigte die Referentin den Zuhörerinnen auf, dass Ihr dieses Bibelwort in vielen Situationen geholfen hat. Sie legte Wert darauf, dass auch Christen nicht sorglos, und natürlich auch mit Ängsten leben müssen, aber sie machte Mut ein oder zwei Schritte zu unternehmen, den Sorgenrucksack des Lebens zu erleichtern und im gesunden Gottvertrauen jeden neuen Tag anzugehen.